FDP Trier-Stadt

Digitalisierung entlastet

Um Einzelhändler und das Gastgewerbe in Corona-Krisenzeiten zu unterstützen, stehen der Stadt nur wenige Mittel zur Verfügung. Daher hatten wir Freien Demokraten dem Erlass der Sondernutzungsgebühr bis Ende des Jahres und der Ausweitung der Außengastronomie sofort zugestimmt.

Eine weitere wichtige Maßnahme: geringe Bürokratie und keine Zettelwirtschaft bei der Nachverfolgung der Kontakte. Daher hoffe ich, dass so schnell wie möglich die „Luca-App“ als Hilfsmittel zur digitalen Kontaktnachverfolgung in Trier genutzt werden kann. Das Gesundheitsamt muss an dieses simple, kostengünstige und effektive System angeschlossen werden. Die Bürger und die Besucher unserer Stadt sollten die Möglichkeit haben, in allen Betrieben, städtischen Einrichtungen oder bei Veranstaltungen diese App zu nutzen.  

Außerdem muss die Teststrategie ausgeweitet und verfeinert werden. Die Kommune kann Händler, Hoteliers und Gastwirte entlasten, indem sie in der Innenstadt mobile Teststationen mit geschultem Personal anbietet. Es kann nicht sein, dass Mitarbeiter von Gastronomie und Einzelhandel an den Geschäfts- und Restauranteingängen Corona-Schnelltests durchführen müssen oder den Verkauf von Selbsttests anbieten, damit der Kunde auf der Straße mal eben einen Nasenabstrich macht. Beim Nachweis der Testergebnisse setzen wir auf digitale Lösungen, damit die Betriebe nicht noch ein weiteres Formular handschriftlich ausfüllen müssen. Beim Kampf gegen das Virus helfen nicht Faxgeräte und Papierzettel, sondern digitale Lösungen mittels einfacher Apps und einer breiten Digitalisierung auf allen Ebenen. Das spart Zeit, Geld und Ressourcen, welche die Betriebe an anderer Stelle einsetzen können.

Katharina Haßler-Benard
stellv. Fraktionsvorsitzende